Simon Seraphin

Digitale Veranstaltungen und ihre theoretischen Hintergründe am Beispiel des Konzepts zur 3D-Konferenz „VORfahrt"

Betreuerin: Mag.a Dr.in Margarita Köhl, MAS 

Die Dominanz von Digitalisierung und Technologisierung ist in jedem Lebensbereich zu erkennen. Die Einführung des Web 2.0 stellt eine maßgebliche Tre ndwende dar, die dazu geführt hat, dass sich Lebenswelten neu definieren müssen. Aufgrund der technischen und in der Folge gesellschaftlichen Veränderungen stellt sich die Frage, ob auch der Bereich von Veranstaltungen und Messen durch eine adäquate digitale Ausrichtung diesem Zeitgeist entsprechen kann und soll. Neben Zeitersparnis für Besucher:innen und Ausstellende kann sich dieser Mehrwert in der Schonung von Klima und Geldbeutel manifestieren. Wie aber kann eine Konferenz auf digitale Weise veranstaltet werden, ohne auf die gewohnte Atmosphäre, die Gesellschaft anderer Menschen und dem typischen ,,Messefeeling” verzichten zu müssen? Es wird ein Prototyp ers tellt, mit dem Auswirkungen, Möglichkeiten und Akzeptanz der Nutzenden geprüft werden soll. Darüberhinaus soll die Überlegung in den Fokus treten, ob das Konzept dieses Prototyps überhaupt sinnvoll, aber auch anwendbar ist und wenn ja, von welcher Zielgruppe. Mit dem eigens dafür entwickelten For mat einer 3D-Konferenz mit dem Namen „VORfahrt” so llen Antworten zu diesen Fragestellungen gefunden und folglich anhand qualitativer Forschungsmethoden analysiert werden.