Transformative Design Concepts for Hybrid Spaces

The Faculty of Design of the Vorarlberg University of Applied Sciences is partner of this year’s Ars Electronica Festival. The festival takes place from September 8-12 under the motto “a new digital deal” in decentralized, digital and real gardens around the world.

Taking the notion of disruptive innovation as a starting point, we enter the Ars Electronica Festival Garden Vorarlberg with a “Disrupt:it! Challenge”, where people from around the world are invited to playfully involve in a process of disrupting innovation by de-contextualizing, re-constructing and prototyping places, spaces and everyday objects.  

Oriented towards a transdisciplinary, participatory design research process, this garden consists of a nomadic programme, where disruptivity is used as both a metaphor and a format of collaborative knowledge production. All people interested in sustainable future design are invited to participate, think and experiment in workshops, interventions and a symposium.  

It brings together the perspectives of pioneers of change and the civil society with those of designers and artists in a transdisciplinary, participatory design research process to experiment with alternative models of thinking and intervention with the aim of developing transformative spatial concepts. 

Curatorial Statement
“Disruptiveness, understood as a tendency towards unforeseen change, appears as an inherent characteristic of contemporary societies. Which processes or innovations are considered as disruptive, in many cases depends on the orders and systems that are disrupted, disturbed or destroyed by them. Thus, they always have to be considered in relation to an assumed normal course that they sabotage. We ask how these dynamics of change can be harnessed to develop new patterns and models  of thinking and acting to design socially and ecologically sustainable future(s) for all.”

Dr. Margarita Köhl 

Transformative Design Konzepte für hybride Räume

Der Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Vorarlberg ist dieses Jahr Partner des Ars Electronica Festivals. Das Festival findet vom 8. bis 12. September unter dem Motto “a new digital deal” in dezentralen, digitalen und realen Gärten auf der ganzen Welt statt.

Ausgehend von der Idee der “disruptiven Innovation” zielt der Ars Electronica Festival Garden Vorarlberg darauf ab, vorherrschende, techno-ökonomisch getriebene Vorstellungen von zukünftiger Entwicklung in Frage zu stellen.

Im Vorfeld des Ars Electronica Festivals werden Menschen aus der ganzen Welt eingeladen, bei der  “Disrupt:it! Challenge”,  sich spielerisch an einem Prozess der Disruption von Innovationen zu beteiligen, indem sie Orte, Räume und Alltagsgegenstände dekontextualisieren, neu konstruieren und prototypisieren.  
Unter Anwendung von Methoden des disruptiven Designs erforschen wir Visionen von Gemeinschaft sowie die Verbindung zwischen räumlichen Imaginationen und materiellen Praktiken, wobei sowohl digitale Architekturen als auch physische Raumkonstellationen und Psychogeografien in den Blick geraten.  

Ausgerichtet an einem transdisziplinären, partizipativen Design-Forschungsprozess, besteht dieser Garten aus einem nomadischen Programm, das spielerische Erkundungen und Spurensuchen mit Workshops von international tätigen Designer:innen und Künstler:innen sowie lokalen Initiativen und einem Symposium zur Diskussion und Reflexion der entwickelten Ansätze, Erkenntnisse, Interventionen und Modelle verbindet. 

Alle, an nachhaltiger Zukunftsgestaltung interessierten Menschen sind eingeladen, an den  Workshops, Interventionen und dem Symposium teilzunehmen, mitzudenken und zu experimentieren. 

Statement der Kuratorin
Disruptivität, verstanden als eine Tendenz zu Störung oder unvorhergesehenem Wandel, erscheint gerade heute als ein, den Gesellschaften der Gegenwart innewohnendes Merkmal. Welche Vorgänge oder Innovationen als disruptiv gelten, hängt vielfach von den Ordnungen und Systemen ab, die durch sie unterbrochen, gestört oder zerstört werden. Sie stehen also immer im Verhältnis zu einem angenommenen Normalverlauf, den sie sabotieren. Wir fragen, wie die Dynamiken des Wandels genutzt werden können, um neue Denkmuster und Modelle zu entwickeln und so Zukünfte sozial und ökologisch nachhaltig zu gestalten – für alle.”  

Dr. Margarita Köhl